Fallbeispiele – Problemhunde

Hier möchten wir Ihnen einige typische Problemfälle aus unserer Praxis vorstellen, bei denen der Alltag für Hund und Halter durch das Verhalten der ‚Problemhunde‘ stark eingeschränkt war:

  • Malinois: Der Hund duldete keinen Besuch zu Hause und konnte draußen nur mit Maulkorb geführt werden.
  • Bordeaux-Dogge: Wegen Aggressionen gegen Artgenossen vermieden die Halter jegliches Zusammentreffen mit anderen Hunden. Gastronomiebesuche nach dem Spaziergang mussten, nachdem bei Sichtkontakt mit anderen Hunden mehrfach Tische gestürzt waren, ohne den Hund stattfinden.
  • Boxer: Beim Haustürschellen geriet der Hund außer Rand und Band und ließ Besucher für deren gesamten Aufenthalt in „seiner“ Wohnung nicht in Ruhe.
  • Collie: Der Hund hatte, wie viele Leidensgenossen aus dem Tierschutz, panische Angst vor Geräuschen und Männern.
  • Dackel: Knurrte Kinder an und versuchte, sie zu beißen. Der Hund ging bei Spaziergängen auf Gefährte wie Trollies und Einkaufswagen los. Gehorchte seinen Besitzern, unabhängig von der konkreten Situation, äußerst selten.
  • Golden Retriever:  Beim Verlassen des Hauses war der Hund jedes Mal so überspannt, dass seine Besitzer ihn auf der Treppe nicht halten konnten und ihn laufen lassen mussten, um selbst nicht zu stürzen. Draußen griff er jeden Hund und Menschen an, der ihm begegnete.

Jedem dieser ‚Problemhunde‘ und ihren Besitzern konnten wir schnell und effizient zu einem deutlich entspannteren Alltag verhelfen, in dem bestimmte Situationen nicht mehr vermieden werden müssen und der Hund nicht länger eine Gefahr für Menschen und Artgenossen darstellt.

Allen hier beschriebenen Beispielfällen gemein ist, dass das Verhalten der Hunde nicht nur für ihre Besitzer belastend und einschränkend war, sondern auch für die ‚Problemhunde‘ selbst. Kein Hund möchte seine Zeit in konstanter Anspannung und in dem Glauben verbringen, seine Besitzer beispielsweise vor anderen Hunden, Fahrzeugen oder Besuchern schützen zu müssen. Jeder Hund wird sich wohler fühlen, wenn er entspannt und in dem Wissen, dass alles in Ordnung ist, Zeit mit seinem Besitzer verbringen kann. Ob zuhause, auf der Hundewiese oder unter Ihrem Tisch im Café – wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihrem Hund dieses gute Gefühl vermitteln können.

Auch wenn die Ursachen der Verhaltensauffälligkeiten nicht bekannt sind, wie etwa bei Hunden aus dem Tierschutz, oder anderen im Erwachsenenalter erworbenen Tieren, können wir mit unserer Methode erfolgreich helfen.

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